Die angewandte Kinesiologie

Dass alternative Heilmethoden nicht ohne Wirkung sind, auch dann, wenn die Schulmedizin ihnen in vielen Fällen die Anerkennung verweigert, ist mittlerweile weithin bekannt und auch akzeptiert. Doch mehr und mehr werden auch diese alternativen Verfahren breiter akzeptiert und sogar von Allgemeinmedizinern immer öfter aufgegriffen als Baustein zur Heilung der Patienten. Beste Beispiele für diesen Trend dürfte wohl die Akupunktur sein, gleiches gilt aber auch für das Besprechen von Gürtelrose oder andere Methoden.
Eine dieser Behandlungsmethoden ist die angewandte Kinesiologie, die auf den amerikanischen Chiropraktiker G. Goodheart zurückgeht. Die Grundannahme der angewandten Kinesiologie besteht darin, dass sich gesundheitliche Probleme und Krankheiten in der Schwäche bestimmter Muskeln im Körper zeigen. Indem man also durch einen sogenannten Muskeltest die Muskeln überprüft, kann man Ursache und Art der Erkrankung sowie die mögliche Heilung diagnostizieren. Dabei wird davon ausgegangen, dass der Körper selbst am besten weiß, was ihn heilt und was er braucht.
Die Kinesiologie steht nicht nur Fachleuten, sondern auch interessierten Laien offen. Im Prinzip kann jeder lernen, kinesiologisch zu behandeln, hierzu ist allerdings ein gewisser Erfahrungs- und Wissensschatz notwendig, um korrekt diagnostizieren zu können. Es gibt diverse Produkte, die es erlauben, angewandte Kinesiologie zu erlernen. Hierzu gehören in erster Linie Bücher, die die Informationen vermitteln. Diese können sich je nach der Methode teils recht stark voneinander unterscheiden können. Um hier ein paar Beispiele der verschiedenen Unterarten der Kinesiologie aufzuführen, es gibt Applied Kinesiology, Touch for Health, Edu-Kineastik, Three in One Concepts oder Brain Gym. Wofür auch immer man sich entscheidet, was letztlich zählt, ist die Tatsache, dass man anderen helfen kann.